Warum ich?
Vererbte Veranlagung

Frauen, deren Mutter oder Schwestern von Brustkrebs betroffen sind, tragen ein höheres Risiko, ebenfalls zu erkranken. Die Forschung hat in den letzten Jahren bestimmte Gene identifiziert, deren Veränderung mit einem erhöhten Risiko einher zu gehen scheint. In Familien, in denen mehrere Brustkrebserkrankungen (mindestens zwei) aufgetreten sind, kann es auch für die gesunden Frauen sinnvoll sein, ihre genetische Vorbelastungen untersuchen zu lassen. Weitere Auskünfte zu diesen Untersuchungen erteilen die niedergelassenen Frauenärzte.
Hormonelle Einflüsse

Das weibliche Geschlechtshormon Östrogen scheint am Verlauf von bestimmten Brustkrebsarten beteiligt zu sein. Östrogen wird im Laufe eines jeden Menstrua- tionszyklus in den Eierstöcken - und in geringen Mengen auch im Fettgewebe gebildet. Es ist festzustellen, dass Frauen, die sehr viele Menstruationszyklen durchleben, ein erhöhtes Brustkrebsrisiko haben. Das gilt etwa für Frauen, die sehr früh ihre Regel bekommen, wenig "Menstruations-Pausen" durch Schwangerschaften "ein- gelegt" haben und spät in die Wechseljahre gekommen sind. Auch Übergewicht (viel Fettgewebe) gilt daher als Risikofaktor.
